Exterieur



Friesen sind großrahmige Pferde mit einem gewölbten, oft hoch
angesetzten Hals, einer gut gewinkelten und bemuskelten Hinterhand und
einer ausgeprägten Rippenwölbung. Friesen sind immer Rappen mit üppigem
Langhaar, weshalb sie im süddeutschen Raum und Österreich auch als
Langhaarpferde bezeichnet werden. Erkennbar sind Friesen auch am
Kötenbehang an den Beinen. Dieses Erscheinungsbild hat sich seit dem
17. Jahrhundert kaum verändert, auch wenn in den letzten Jahren auch
überdurchschnittlich große Friesen gezüchtet wurde - was an der
Nachfrage hin zu einem sportlicheren Pferd liegt. Die meisten Stuten
befinden sich zwischen 155 und 165 cm, während die Hengste größer
werden. Um zur Körung zugelassen zu werden muss der Hengst eine
Mindestgröße von 158 cm mit 3 Jahren bzw. 160 cm mit 4 Jahren aufweisen.



Interieur



Durch die Einzucht iberischer Pferde gewann der Friese deutlich an
Dressureignung. Die hohe Knieaktion, die schwungvollen Grundgangarten
und insbesondere sein Talent zur Hohen Dressur machen den Friesen zu
einem beliebten Dressurpferd. Darüber hinaus ist er durch seine Kraft,
Zuverlässigkeit, Geduld und Sanftmut weiterhin häufig vor Kutschen zu
finden.



Zuchtgeschichte



Ursprünglich züchtete man den Friesen als Karosseriepferd, weswegen
sein Format oft eher dem sogenannten Rechteckpferd entspricht. Um die
Wende zum 17. Jahrhundert wurden auch die Friesen durch iberisches Blut
veredelt, da die Niederlande von Spanien besetzt wurden. Daher ist
heute noch der iberische Einfluss bei vielen Friesen noch erkennbar.
Eine Weile lang war es für Oldenburger selbverständlich auf ihrem
Friesen zur Arbeit zu reiten.

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